Von Overlay-Management spricht man, wenn auf ein bestehendes Basisportfolio (z.B. einen Aktienkorb) eine aktive Investmentstrategie aufgesetzt wird. Wichtig dabei ist für den Investor, dass diese Strategie ausschließlich "Alpha" - also eine marktunabhängige Ertragsquelle - dem Basisportfolio hinzufügt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die grundlegenden Risikoeigenschaften des Basisportfolios, seine Risikostruktur sowie die daraus resultierende Risikoprämie, für den Investor erhalten bleiben.

Die Erträge aus dem Overlay-Management verbessern die Effizienz des Portfolios: im Ertrags-Risiko-Diagramm wird die Effizienzlinie nach oben verschoben.

In der Praxis kann ein solches Overlay-Management nur aus einer zusätzlichen Ertragsquelle bestehen (z.B. DAX-Beta-Variation im sentix Fonds Aktien Deutschland) oder aus mehreren Ertragsquellen bestehen.